projektleitung • fortbildung • beratung

Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin

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"Ich habe Daniela Hirt im Zuge meiner wissenschaftlichen Begleitung des Pilotprojektes "Opfer und Täter im Gespräch" kennengelernt. Als Sozialanthropologin, die sich über viele Jahre mit Fragen von Trauma, Gewalt und sozialer Gerechtigkeit in Deutschland beschäftigt hat, möchte ich hervorheben, dass es Expertinnen wie Daniela Hirt  braucht, um restaurative Ansätze zu entwickeln und auszubauen. Ihre langjährige Erfahrung, die Fähigkeit einer kritischen Selbstreflexion, ihre große Kompetenz, Gruppen  zu betreuen, die einzelnen Personen und deren Bedürfnisse niemals aus den Augen zu verlieren, dabei immer einen sicheren Raum und Stabilität für die Anwesenden herzustellen macht die große Qualität ihrer  prozessorientierten Arbeit aus."

Dr. Judith Albrecht

 

"Daniela Hirt ist seit mehreren Jahren für den gesamten Verein Yoga Vidya als Beraterin und Fortbildnerin im Bereich Gewaltprävention tätig. Sie ist  Ansprechpartnerin für betroffene Mitarbeitende, für die Leitungsebene bei konzeptionellen Fortschreibungen und strukturellen Veränderungen im Verein im Sinne der Gewaltprävention. Wir schätzen ihre Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit und durch die Gestaltung ihrer Fortbildungen können wir uns immer wieder von ihrer Fachkompetenz überzeugen."

Narendra Gogo Hübner

(…) Heute ist die Abschlussveranstaltung in der JVA Oldenburg. Dieser Prozess hat uns alle verändert und war auf vielen Ebenen sehr gut für mich. In dieser Zeit habe ich auch gelernt und erfahren dürfen, dass mein innerer Schmerz überhaupt nichts mit der Person des Mörders meiner Tochter zu tun hat. Ich hatte dort im Hochsicherheitsgefängnis die Gelegenheit, mal alles vorzutragen, was ich im Zusammenhang mit dem Mord an meiner Tochter erlitten habe und bis heute erleiden muss. Das alles mal von Innen nach Aussen zu bringen, in den Raum zu stellen, es an der richtigen Adresse loswerden zu können, bei Personen, die es angeht, war echt heilsam, das konnte ich richtig spüren, auch wenn es mich viel Kraft und Mut gekostet hat. Schließlich hat mich dieser Prozess dahin geführt, dass ich alle meine Wunden und Verletzungen, über 70 Punkte, auf eine Schriftrolle bringen konnte: Der Schuldschein meines tiefen Leids. Diesen Schuldschein habe ich dann dort im Hochsicherheitsgefängnis gelassen. 

Es war gar nicht so leicht wie ich es gedacht hatte, ich hatte in diesem Moment wirklich das Gefühl, jetzt auch noch das Letzte zu verlieren, was mir noch von meiner Tochter geblieben war. Ja, die Gefühlswelt hat ein Eigenleben, das durfte ich da sehr deutlich spüren. Aber jetzt ist es vollbracht. (…) 

Beitrag im SWR Fernsehen „NACHTCAFE“ vom 20.11.2020/ Minute 24’55 www.ardmediathek.de

Erfahrungsbericht Rieka Herrmann

Rieka Hermann | Filmlänge 15 Minuten

Rieka Hermann | Filmlänge 15 Minuten

referenzen