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Digitale Räume als Spielwiese? Die emotionalen und psychischen Schäden bei den Betroffenen sind real.

  • Autorenbild: Daniela Hirt
    Daniela Hirt
  • vor 15 Minuten
  • 1 Min. Lesezeit

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Was online passiert, wird oft als harmlos wahrgenommen. Anonymität und Distanz senken Hemmschwellen und lassen Grenzen verschwimmen und genau das macht digitale Plattformen für manche zur „Spielwiese“.


Auch deutsche Zahlen zeigen: digitale Gewalt ist kein Randphänomen. Laut DJI-Jugendstudie berichten etwa 7 % der 12- bis 21-Jährigen, Cybermobbing erlebt zu haben.


Eine repräsentative Untersuchung unter Jugendlichen zeigt, dass bis zu 70 % digitale Gewalt oder Belästigung auf Social Media erleben mit Folgen wie Angst, verminderter Nutzung sozialer Netzwerke oder emotionaler Belastung.


Zudem sind viele Jugendliche online sexueller Belästigung ausgesetzt: Jedes dritte Mädchen und jeder vierte Junge gaben in der JIM-Studie an, das Netz habe sie bereits in dieser Form konfrontiert.


Diese digitale Gewalt bleibt nicht folgenlos: Sie kann Angst, sozialen Rückzug und psychische Belastungen nach sich ziehen. Sie ist kein „Kavaliersdelikt“, sondern wirkt real und ist mitunter strafbar.


Digitale Kompetenz ist entscheidend, weil sie hilft zu verstehen, dass digitales Verhalten reale Konsequenzen hat und Verantwortung auch online beginnt.


Quellen:


Deutsches Jugendinstitut e. V. (DJI). (2023). Mobbing und Cybermobbing im Jugendalter. https://www.dji.de


jugendschutz.net. (2023). Jahresbericht: Risiken und Gefährdungen von Kindern und Jugendlichen im Internet. https://www.jugendschutz.net


Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs). (2023). JIM-Studie 2023: Jugend, Information, Medien. https://www.mpfs.de


Plan International Deutschland e. V., & klicksafe. (2023). Online-Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen in Deutschland. https://www.klicksafe.de


Sinus-Institut, & BARMER. (2022). Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen: Ergebnisse einer repräsentativen Befragung. https://www.barmer.de


 
 
 

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